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Pflegende Angehörige: Die Grippeimpfung kann mich und meine Angehörigen schützen!

Plötzliches Fieber und starke Muskel- und Gliederschmerzen – damit verbindet man oft die echte Grippe, auch Influenza genannt.1 Was viele jedoch nicht wissen: Ein Drittel der Personen, die sich mit dem Grippevirus anstecken, weist milde Symptome, meist ohne Fieber auf. Ein weiteres Drittel ist sogar symptomfrei, fühlt sich gesund und kann dennoch andere anstecken.1

Stecken sich ältere Menschen, Pflegebedürftige oder Personen mit bestimmten Grunderkrankungen mit Grippeviren an, ist dies besonders riskant. Die Grippe kann bei ihnen einen schweren Verlauf nehmen und lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung auslösen. Das Risiko kann durch die jährliche Grippeimpfung deutlich gesenkt werden.2 Pflegende Angehörige können zum Schutz beitragen, indem sie sich gegen Grippe impfen lassen.

Die Grippeimpfung kann das eigene Ansteckungsrisiko3 – und somit die Gefahr, die Viren unbemerkt weiterzugeben, senken.1 Dabei ist nicht ausschlaggebend, ob die betreute Person im selben Haushalt lebt oder in einer Pflegeeinrichtung. Die Grippeimpfung ist für pflegende Angehörige kostenfrei, da sie von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wird.1 Für privat Versicherte gelten ähnliche Regelungen.3

Grippeschutz prüfen oder Impfort finden

Starten Sie mit dem Impfcheck – oder finden Sie direkt einen passenden Impfort in Ihrer Nähe.

Zusammenfassende Fragen

Nicht alle Menschen, die sich mit Grippe anstecken, haben auch Symptome. Ein Drittel der Betroffenen fühlt sich gesund und ist symptomfrei.1 Doch auch sie verbreiten unbemerkt den Grippeerreger, zum Beispiel beim Sprechen. Die Grippeimpfung bereitet das Immunsystem darauf vor, die Grippeviren abzuwehren. Als zusätzliche Schutzmaßnahme sollte sie daher auch von pflegenden Angehörigen wahrgenommen werden.4 Das kann neben dem eigenen auch das Infektionsrisiko der betreuten Person reduzieren.
Das Grippevirus verändert sich stetig. Labore auf der ganzen Welt untersuchen, welche Varianten des Grippevirus im Umlauf sind. Das hilft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dabei, jährlich die beste Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs zu ermitteln.5 Daher bieten die Impfstoffe nur für die jeweilige Grippesaison den bestmöglichen Schutz.6
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für pflegende Angehörige.1 Daher wird sie durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Für privat Versicherte gelten ähnliche Regelungen.7

Die Impfung selbst erhalten Sie in der haus- oder frauenärztlichen Praxis. Häufig können Menschen über 18 Jahre sich zudem unkompliziert und ohne Termin in einer Apotheke impfen lassen.8
Jetzt impfen!
Fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis nach oder sprechen Sie
Ihre impfende Apotheke an.
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung von Oktober bis Mitte
Dezember. So sind Sie rechtzeitig vor der Grippewelle geschützt.