Multiple Sklerose – Im Herbst an die Grippeimpfung denken!
Bei Multipler Sklerose (MS) richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigenes Gewebe. Daher werden häufig immunmodulierende Arzneimittel* eingesetzt.1 Diese Behandlung kann dazu führen, dass der Körper Krankheitserreger wie das Grippevirus schlechter bekämpfen kann. Außerdem können Infektionen das Risiko für einen MS-Schub erhöhen.2 Ganz wichtig: Es gibt keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe generell einen Krankheitsschub auslösen.3
Die jährliche Grippeimpfung ist für Menschen mit MS wichtig. Sie gibt dem Immunsystem die Möglichkeit, sich kontrolliert auf eine mögliche Infektion vorzubereiten. Das kann helfen, die Erkrankung zu vermeiden oder den Verlauf abzumildern. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt wählt je nach MS-Medikament einen geeigneten Impfstoff aus. Totimpfstoffe können grundsätzlich bei allen Patientinnen und Patienten mit MS eingesetzt werden. Auf Lebendimpfstoffe sollte insbesondere während eines Krankheitsschubs oder bei immunhemmender Therapie verzichtet werden.2
Die Kosten für die Impfung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, da Menschen mit MS als chronisch Erkrankte zu einer Risikogruppe gehören, für die die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfempfehlung ausgesprochen hat. Für Privatversicherte gelten ähnliche Regelungen, ihnen wird aber eine individuelle Abstimmung mit der jeweiligen Krankenkasse empfohlen.
* Immunmodulierende Arzneimittel beeinflussen das Immunsystem, indem sie dessen Aktivität entweder dämpfen (Immunsuppressiva) oder anregen (Immunstimulanzien). Sie werden u.a. bei Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen, Organtransplantationen und Krebs eingesetzt.
Die jährliche Grippeimpfung ist für Menschen mit MS wichtig. Sie gibt dem Immunsystem die Möglichkeit, sich kontrolliert auf eine mögliche Infektion vorzubereiten. Das kann helfen, die Erkrankung zu vermeiden oder den Verlauf abzumildern. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt wählt je nach MS-Medikament einen geeigneten Impfstoff aus. Totimpfstoffe können grundsätzlich bei allen Patientinnen und Patienten mit MS eingesetzt werden. Auf Lebendimpfstoffe sollte insbesondere während eines Krankheitsschubs oder bei immunhemmender Therapie verzichtet werden.2
Die Kosten für die Impfung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, da Menschen mit MS als chronisch Erkrankte zu einer Risikogruppe gehören, für die die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfempfehlung ausgesprochen hat. Für Privatversicherte gelten ähnliche Regelungen, ihnen wird aber eine individuelle Abstimmung mit der jeweiligen Krankenkasse empfohlen.
* Immunmodulierende Arzneimittel beeinflussen das Immunsystem, indem sie dessen Aktivität entweder dämpfen (Immunsuppressiva) oder anregen (Immunstimulanzien). Sie werden u.a. bei Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen, Organtransplantationen und Krebs eingesetzt.
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Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung von Oktober bis Mitte
Dezember. So sind Sie rechtzeitig vor der Grippewelle geschützt.
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