Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grippeimpfung

Die saisonale Grippe ist ein jährlich wiederkehrendes Thema, das immer wieder aufs Neue Fragen aufwirft: Muss ich mich impfen lassen? Benötige ich jedes Jahr eine neue Grippeschutzimpfung? Und sind eine Grippe und eine schwere Erkältung das Gleiche?

Zu all diesen Themen finden Sie hier Informationen, die Antworten auf die meistgestellten Fragen geben

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Allgemeine Informationen zur Grippe

Nein. Die echte Grippe (Influenza) und eine schwere Erkältung sind unterschiedliche Erkrankungen und werden durch unterschiedliche Viren ausgelöst. Erkältungen, häufig auch grippale Infekte genannt, führen, im Gegensatz zur Influenza, selten zu schweren Verläufen oder Komplikationen und benötigen in der Regel keine Behandlung.1
Eine Erkältung, oft als "grippaler Infekt" bezeichnet, hat mit der echten Grippe (Influenza) aber nichts zu tun. Eine Grippeerkrankung wird durch Influenzaviren ausgelöst. Sie kann durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn mit Fieber oder deutlichem Krankheitsgefühl einhergehen, verbunden mit Muskel- und/oder Kopfschmerzen und Reizhusten. Vor allem bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Schwangeren kann sie zu Komplikationen führen und in schweren Fällen sogar tödlich verlaufen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich gegen die Grippe impfen zu lassen und im Erkrankungsfall stehen bestimmte antivirale Arzneimittel für die Therapie zur Verfügung.

Erkältungen werden im Gegensatz dazu von mehr als 30 verschiedenen Erregertypen (z. B. Rhinoviren) verursacht. Zu den typischen Erkältungssymptomen zählen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten, seltener auch erhöhte Temperatur oder Fieber. Während es die Möglichkeit gibt, sich gegen die Grippe impfen zu lassen, besteht diese Möglichkeit bei Erkältungskrankheiten nicht, da es keine Impfstoffe gegen Erkältungsviren gibt.2
Forschende haben festgestellt, dass eine Grippeerkrankung das Herz-Kreislauf-System belasten kann. Das Herz schlägt schneller als gewöhnlich, weil der Körper mehr Sauerstoff benötigt, um die Erreger zu bekämpfen. Für ein gesundes Herz kann dies bereits eine Belastung sein, für ein vorerkranktes Herz ist es jedoch besonders riskant. Zusätzlich können durch die Grippe ausgelöste Entzündungen Ablagerungen in den Blutgefäßen (Arterienverkalkung) fördern. Dadurch kann sich das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen. Eine Grippeimpfung kann dazu beitragen, dieses Risiko zu senken.2,3

Infos zur Grippeschutzimpfung

Die Grippe wird durch Viren verursacht, die sich ständig verändern. Deshalb können die „Abwehrstoffe“ (Antikörper), die der Körper nach einer früheren Impfung gebildet hat, neue Virusvarianten oft nicht mehr so gut erkennen. Um weiterhin gut geschützt zu sein, sollte die Grippeimpfung jedes Jahr mit einem aktuellen Impfstoff erneuert werden.2
Ja, denn bevor Impfstoffe in Deutschland zugelassen werden, werden sie sorgfältig auf ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität geprüft. Auch nach der Zulassung werden mögliche Nebenwirkungen weiterhin erfasst und ausgewertet. Die jährliche Anpassung des Grippeimpfstoffs ändert nichts an diesen hohen Sicherheitsstandards. Insgesamt gilt die Grippeimpfung als gut verträglich.2
Die jährliche Grippewelle beginnt in Deutschland meist nach der Jahreswende. Da es nach der Impfung 10 bis 14 Tage dauert, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist, wird empfohlen, sich ab Oktober bis Mitte Dezember impfen zu lassen, um rechtzeitig geschützt zu sein. Sollte die Impfung in diesen Monaten versäumt werden, kann es auch zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle im Januar oder Februar noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen. Schließlich ist nicht genau vorherzusagen, wie lange eine Grippewelle andauern wird.4
Die Grippeimpfung kann eine Erkrankung nicht in jedem Fall verhindern. Sie unterstützt jedoch das Immunsystem dabei, sich gezielt auf die Grippeviren vorzubereiten, indem sie die Bildung von Abwehrstoffen (Antikörpern) anregt. Dadurch kann das Risiko einer Erkrankung gesenkt werden. Vor allem trägt die Impfung dazu bei, schwere Krankheitsverläufe und mögliche Komplikationen zu vermeiden.2
Angeboten wird sie in hausärztlichen Praxen, oft auch bei Kinder- und Frauenärztinnen und -ärzten. Menschen, die älter als 18 Jahre sind, können sich auch in vielen Apotheken impfen lassen. Das Personal ist geschult und impft in vielen Fällen sogar ohne vorherige Terminvergabe.

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Für Personen, bei denen eine Impfempfehlung durch die STIKO vorliegt, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich die Kosten der Grippeimpfung. Für privat Versicherte gelten ähnliche Regelungen.2

Auch für gesunde Menschen unter 60 Jahren kann eine Impfung sinnvoll sein, auch wenn keine STIKO-Empfehlung vorliegt. Sie kann dazu beitragen, sich selbst und besonders gefährdete Personen im näheren Umfeld zu schützen. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt berät hierzu gerne. Oft übernehmen die Krankenkassen die Kosten nach vorheriger Rücksprache.2
Geimpfte Menschen geben das Grippevirus in der Regel nicht weiter. Trotzdem kann es in seltenen Fällen auch bei Geimpften zu einer Ansteckung kommen. Diese verläuft dann oft nur mit leichten oder gar keinen Symptomen. Auch dann können Viren weitergegeben werden, ohne dass man es merkt.4

Personengruppen mit Impfempfehlung

Alle Altersgruppen können von einer jährlichen Grippeimpfung profitieren. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung insbesondere für Personen ab 60 Jahren (mit Hochdosis-Impfstoff) sowie für bestimmte jüngere Personengruppen, wie2
* Bei Kontakt mit Tieren, wie z. B. Schweine, Geflügel, Wildvögel (frei und gehalten) und Robben
Da Schwangere bei einer Grippeerkrankung ein höheres Risiko für schwere Verläufe haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung für alle Frauen, die während der Grippesaison schwanger sind.

Das erhöhte Risiko für Komplikationen hängt mit körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft zusammen.

Die in Deutschland verwendeten Grippeimpfstoffe für Erwachsene sind Totimpfstoffe und daher grundsätzlich in allen Phasen der Schwangerschaft unbedenklich. Für gesunde Schwangere empfiehlt die STIKO die Impfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (2. Trimenon). Schwangere mit zusätzlichen Vorerkrankungen sollten unabhängig vom Schwangerschaftsstadium geimpft werden.4
Ja, die in Deutschland eingesetzten Impfstoffe sind umfassend auf ihre Verträglichkeit für Mutter und Kind untersucht. Studien bestätigen, dass die Gesundheit von Neugeborenen geimpfter und ungeimpfter Frauen vergleichbar ist. Ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten oder medizinisch notwendige Kaiserschnitte wurde nicht beobachtet.5
Für Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grunderkrankung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Influenza mit einem saisonalen Impfstoff ab einem Alter von 6 Monaten.

Falls die Angst vor dem Pieks zu groß ist, ist neben dem Totimpfstoff auch ein Lebendimpfstoff verfügbar, der über die Nase verabreicht wird und alternativ bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis einschließlich 17 Jahren angewandt werden kann.4
Ja. Bei einer Grunderkrankung der Lunge kann eine Grippeinfektion die Atemwegsbeschwerden verschlimmern. In schweren Fällen kann dadurch ein Krankenhausaufenthalt erforderlich werden. Durch die Impfung lässt sich das Risiko einer Erkrankung sowie die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs deutlich verringern.2,6
Ja. Bei einer bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung unabhängig vom Alter. Auch Kinder und Jugendliche mit einer solchen Erkrankung können die Impfung in der Regel erhalten.2
Ja, die jährliche Grippeimpfung ist auch bei Multiple Sklerose (MS) sinnvoll. Sie bereitet den Körper auf eine mögliche Ansteckung vor und schützt vor einem schweren Verlauf. Das ist wichtig, da eine Grippeerkrankung das Risiko für einen MS-Schub erhöhen kann.7

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt wird je nach MS-Therapie den passenden Impfstoff auswählen. Ein sogenannter Totimpfstoff kann auch bei immunhemmender Behandlung bei MS verwendet werden.7
Menschen mit Diabetes mellitus gehören zu einer Risikogruppe, bei der eine Grippe schwer verlaufen kann. Zudem kann eine Grippeerkrankung das ohnehin erhöhte Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall weiter steigern. Die Grippeimpfung kann vor schweren Krankheitsverläufen schützen und daher auch dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System zu schützen.8,9
Ja. Auch für Menschen mit Diabetes mellitus ist die Grippeimpfung in der Regel unkompliziert möglich. Eine häufige Anlaufstelle ist die hausärztliche Praxis. Auch kinder- oder frauenärztliche Praxen bieten die Impfung oft an. Diabetikerinnen und Diabetiker über 18 Jahren können sich zudem an eine Apotheke wenden. Dort kann geschultes Personal die Impfung häufig auch ohne vorherige Terminvereinbarung durchführen.2
Ja. In Deutschland werden gegen Grippe i.d.R. Totimpfstoffe eingesetzt, die keine vermehrungsfähigen Viren enthalten. Sie können daher auch bei Menschen mit einer Autoimmunerkrankung sowie während einer immunhemmenden Behandlung angewendet werden.5 Welche Impfung im Einzelfall am besten geeignet ist, bespricht die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Studien zeigen zudem, dass Schutzimpfungen selbst Autoimmunerkrankungen in der Regel weder auslösen noch verschlimmern. Eine Grippeerkrankung hingegen kann den Gesundheitszustand belasten und unter Umständen die Grunderkrankung verschlechtern. Deshalb ist die Grippeimpfung für viele Betroffene eine wichtige Maßnahme, um sich vor einer Infektion zu schützen.10
Wer beruflich mit vielen Menschen in Kontakt kommt, hat ein erhöhtes Risiko, sich mit Grippe anzustecken. Denn eine Grippeinfektion ist nicht immer leicht zu erkennen. Nur etwa ein Drittel der Infizierten entwickelt typische Symptome wie hohes Fieber sowie Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Ein Drittel hat nur leichte Beschwerden und ein weiteres Drittel bleibt symptomfrei.11

Deshalb wird die Grippeimpfung insbesondere Menschen empfohlen, die im Gesundheitswesen arbeiten oder durch umfangreichen Publikumsverkehr vielen Personen begegnen. Auch Menschen mit Kontakt zu bestimmten Tierarten sollten sich impfen lassen.

Besonders für medizinisches Personal ist die Impfung wichtig. Mitarbeitende im Gesundheitswesen können sich bei anderen anstecken und das Virus an Patientinnen und Patienten weitergeben, für die eine Grippeerkrankung schwere Folgen haben kann. Die eigene Impfung trägt daher auch zum Schutz anderer bei.
Nicht alle, die sich mit Grippe anstecken, zeigen Symptome. Ein Drittel der Betroffenen fühlt sich gesund und ist sogar symptomfrei.11 Doch auch sie verbreiten unbemerkt den Grippeerreger, zum Beispiel beim Sprechen, Niesen oder Husten. Die Grippeimpfung unterstützt das Immunsystem dabei, sich gegen die Viren zu schützen. Deshalb ist sie auch für pflegende Angehörige eine wichtige Vorsorgemaßnahme: Sie verringert nicht nur das eigene Risiko zu erkranken, sondern trägt auch dazu bei, die betreute oder pflegebedürftige Person vor einer Ansteckung zu schützen.2
Insbesondere älteren Menschen ab 60 Jahre wird eine jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen. Denn diese haben ein erhöhtes Risiko, dass eine Grippeerkrankung einen schweren Verlauf nimmt, zu Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Herzinfarkt führt oder sogar tödlich verläuft. Die meisten grippebedingten Todesfälle treten bei älteren Menschen auf. Ab 60 Jahre empfiehlt die STIKO einen Hochdosis-Impfstoff oder einen MF-59-adjuvantierten Impfstoff.12 Für alle unter 60 Jahre stehen Standardimpfstoffe in normaler Dosierung zur Verfügung.
Auch die Impfung gesunder Menschen unter 60 Jahren kann ohne STIKO-Empfehlung sinnvoll sein, um sich selbst und gefährdete Personen im engeren Umfeld zu schützen. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt berät gerne. Häufig werden die Kosten nach Rücksprache mit der Krankenkasse übernommen.2

Vorbeugung und Behandlung

Da kein Impfstoff die Geimpften zu 100 % schützen kann, gibt es weitere Möglichkeiten, um das Risiko für eine Ansteckung mit dem Grippevirus zu verringern. Dazu zählen beispielsweise Abstand zu halten, zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, sowie regelmäßiges gründliches Händewaschen und regelmäßiges Lüften.2
Nein, eine Grippe kann nicht mit Antibiotika behandelt werden, denn Antibiotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen. Eine echte Grippe wird durch Viren ausgelöst. Sollte jedoch zu einer Grippe eine bakterielle Infektion hinzukommen, kann eine Antibiotikabehandlung sinnvoll und notwendig sein. Antibiotika solltest Du nur einnehmen, wenn diese Dir verschrieben wurden.13
  1. RKI. Faktenblatt Influenza-Impfung. https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Informationsmaterialien/Faktenblaetter-zum-Impfen/Influenza.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  2. BIÖG. Fragen und Antworten zur Grippeimpfung. https://www.infektionsschutz.de/impfen/fuer-erwachsene/grippe-impfung-bei-erwachsenen/fragen-und-antworten-zur-grippeimpfung/#tab-5987-c2315 , aufgerufen am 18.6.2026.
  3. Deutsche Herzstiftung. Erkältungen und Grippe: Was dabei dem Herzen droht. https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/impfen/risikofaktor-grippe , aufgerufen am 18.6.2026.
  4. RKI. Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Schutzimpfung gegen Influenza. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/Influenza/FAQ-Liste_gesamt.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  5. RKI. Indikationsgruppen. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/Influenza/FAQ_Liste_Indikationsgruppen.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  6. Lungeninformationsdienst. Grippe (Influenza): Symptome und Ursachen. https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/virale-infekte/grippe/grundlagen , aufgerufen am 18.6.2026.
  7. RKI. Impfen bei Multipler Sklerose (MS) und anderen demyelinisierenden Erkrankungen. https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfthemen-A-Z/M/Multiple-Sklerose.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  8. Deutsche Diabetes-Gesellschaft. Was bringt die Grippeimpfung bei Diabetes? Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.; https://www.ddg.info/diabetes-zeitung/ddg-11/2020/was-bringt-die-grippeimpfung-bei-diabetes , aufgerufen am 18.6.2026.
  9. BIÖG. Erregersteckbrief Grippe (Influenza). https://www.infektionsschutz.de/infektionen/erregersteckbriefe/grippe-influenza/ , aufgerufen am 18.6.2026.
  10. RKI. Kontraindikationen bei der Durchführung von Impfungen. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/AllgFr_Kontraindi/faq_impfen_Kontraindi_ges.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  11. gesund.bund.de. Grippe (Influenza). https://gesund.bund.de/grippe-influenza , aufgerufen am 18.6.2026.
  12. RKI. Hochdosis- und MF-59-adjuvantierter Impfstoff. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/Influenza/FAQ_Liste_Hochdosis-Impfstoff.html , aufgerufen am 18.6.2026.
  13. Erkältungs-Ratgeber.de. Eine Grippe richtig behandeln. https://www.erkaeltungs-ratgeber.de/grippe/behandlung , aufgerufen am 18.6.2026.
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Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung von Oktober bis Mitte
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