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Chronische Atemwegserkrankung: Jetzt an den Grippeschutz denken!

Die Erreger der echten Grippe – sogenannte Influenzaviren – verbreiten sich vor allem dort, wo Menschen eng beisammen sind, zum Beispiel im Kindergarten, in der Schule, im Büro oder im Bus. Was viele nicht wissen: Die Grippeimpfung wird wegen ihrer positiven Effekte auch für Kinder und Erwachsene mit chronischen Lungenerkrankungen empfohlen. Denn Infektionen können bei ihnen – genauso wie bei Menschen über 60 Jahren – schwer verlaufen und die bestehende Grunderkrankung verschlimmern, sodass ein Krankenhausaufenthalt nötig werden kann.1,2

Wer eine Überempfindlichkeit der Atemwege oder eine eingeschränkte Lungenfunktion hat, zum Beispiel bei Asthma, chronischer Bronchitis oder COPD, gilt als Risikopatient.3 Daher übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Grippeimpfung. Für privat Versicherte gelten häufig ähnliche Regelungen.4

Die bekanntesten Grippe-Symptome sind plötzliches Fieber, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf aufweisen, können durch das Grippevirus allerdings auch eine Lungenentzündung entwickeln. Diese wird als primäre Influenza-Pneumonie bezeichnet. Ist der Körper durch die Grippe geschwächt, haben dann auch Bakterien leichtes Spiel und können ihrerseits eine Lungenentzündung auslösen.2 Wichtige Gründe, um die durch Asthma oder andere chronische Erkrankungen vorbelastete Lunge mit einer jährlichen Grippeimpfung zu schützen!

Grippeschutz prüfen oder Impfort finden

Starten Sie mit dem Impfcheck – oder finden Sie direkt einen passenden Impfort in Ihrer Nähe.

Zusammenfassende Fragen

Ja! Die Grunderkrankung der Lunge kann sich durch eine Infektion mit dem Grippevirus verschlechtern. Dadurch und bei einem schweren Verlauf der Grippe kann ein Krankenhausaufenthalt notwendig werden.1,2 Durch die Impfung wird das Erkrankungsrisiko und die Gefahr für einen schweren Verlauf deutlich gesenkt.5,6
Mit einer Impfung zwischen Oktober und Mitte Dezember kann sich das Immunsystem rechtzeitig auf die Erregerabwehr vorbereiten. Aber auch eine spätere Impfung, beispielsweise im Januar, kann für jüngere Menschen nach Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt sinnvoll sein.7
Die haus-, kinder- oder frauenärztliche Praxis ist die häufigste Anlaufstelle für die Grippeimpfung. Eine wichtige Entlastung für die Praxen sind Apotheken: Menschen über 18 Jahre können sich häufig auch dort von geschultem Personal impfen lassen – und das oft ohne Termin.8
Jetzt impfen!
Fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis nach oder sprechen Sie
Ihre impfende Apotheke an.
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung von Oktober bis Mitte
Dezember. So sind Sie rechtzeitig vor der Grippewelle geschützt.