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Herz-Kreislauf-Erkrankung? Die Grippeimpfung nicht vergessen!

Die echte Grippe ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit.1 Auch für junge Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung kann eine Grippe schwerwiegende Folgen haben. Eine dänische Studie zeigte, dass eine Grippeerkrankung unter anderem Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen kann. Das Herz schlägt schneller als sonst, denn der Körper muss mit Sauerstoff versorgt werden, der zur Abwehr der Erreger benötigt wird. Was für einen gesunden Herzmuskel schon Stress bedeutet, ist bei einem chronisch vorbelasteten Organ umso gefährlicher. Zusätzlich können grippebedingte Entzündungen Ablagerungen (auch Arterienverkalkung genannt) in den Blutgefäßen begünstigen.2,3

Allgemeine Hygienemaßnahmen und die zusätzliche Grippeimpfung sollten daher auch bei herzkranken Menschen unter 60 Jahren Hand in Hand gehen. Mit einem kleinen Pieks wird das Immunsystem aktiv auf die Abwehr der Grippeviren vorbereitet. Auch wenn der Alltag zwischen Job, Familie, Freunden und Hobbys eng getaktet ist: Die Schutzimpfung sollte jedes Jahr im Herbst ihren festen Platz im Terminkalender finden!4

Gefährdete Personen sind zum Beispiel Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzklappenfehlern oder Bluthochdruck.2 Für sie übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten aufgrund der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Ähnliche Regelungen gelten auch für privat Versicherte.5

Grippeschutz prüfen oder Impfort finden

Starten Sie mit dem Impfcheck – oder finden Sie direkt einen passenden Impfort in Ihrer Nähe.

Zusammenfassende Fragen

Ja! Bei einer bekannten Herz-Kreislauf- Erkrankung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung unabhängig vom Alter. Sogar erkrankte Kinder und Jugendliche können die Schutzimpfung erhalten.6
Die Impfung ist unkompliziert und schnell möglich. Fragen Sie Ihre haus-, kinder- oder frauenärztliche Praxis. Menschen über 18 Jahre können sich häufig auch in einer Apotheke impfen lassen – und das oft ohne Termin.8
Forschende haben festgestellt, dass eine Grippeinfektion das Herz-Kreislauf-System belasten kann. Dadurch steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Eine Grippeimpfung kann helfen, dieses Risiko zu verringern.3-7
Jetzt impfen!
Fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis nach oder sprechen Sie
Ihre impfende Apotheke an.
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung von Oktober bis Mitte
Dezember. So sind Sie rechtzeitig vor der Grippewelle geschützt.