Wer gegen Grippe geimpft ist, schützt sich und andere.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer Grippe erkennen, wie der
Impfstoff wirkt und wie Sie sich gegen eine Grippeinfektion schützen können.

Um Grippepandemien zu vermeiden, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU-Durchimpfungsraten von mehr als 75 % angestrebt. Aktuell liegt die Impfquote für Influenza in Deutschland jedoch nur bei rund 35 %.1 Deutschland hat in Sachen Grippeimpfung also Nachholbedarf.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für folgende Risikogruppen:

  • Personen über 60 Jahre
  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Schwangere
  • Patienten ab dem 6. Lebensmonat mit einer chronischen Erkrankung
  • Menschen mit berufsbedingt häufigen Kontakten zu anderen Personen (z. B. Busfahrer)
  • Medizinisches oder pharmazeutisches Fachpersonal
  • Menschen, die mit Personen der Risikogruppen in einem Haushalt leben, oder mit diesen in engem Kontakt stehen

Eine Grippeschutzimpfung ist beispielsweise auch für Kinder relevant. Diese können ebenfalls schwer erkranken, auch, wenn eine Infektion in den meisten Fällen bei ihnen mild verläuft.

Und: Jedes geimpfte Kind scheidet als Überträger der Grippe aus und schützt damit gefährdete Personengruppen. Das ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil gerade Kinder viele Kontakte zu anderen Menschen haben.